Einigen
Kirche Einigen
Kirche Einigen
Vielbesuchter Wallfahrtsort und...
...nach der Legende urspr. Mutterkirche der 12 Thunerseekirchen
Kirche Einigen
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Bodenplatte
Bodenplatte Pfote
Kirche Einigen
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Türschloss
Holzschnitzerei
Kirche Einigen
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 Taufkapelle
Taufstein mit Bubenbergwappen nach 1446
Kirche Einigen
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Orgel
Wappenscheibe Franz Ludwig v. Erlenbach 1608

Geschichte der Kirche Einigen

Die Kirche Einigen steht in idyllischer Lage am Ufer des Thunersees und ist ein stiller Ort zur persönlichen Besinnung und Begegnung mit Gott.

Sie ist die älteste der sog. "1000 jährigen Kirchen am Thunersee", geplant von Arnold von Strättligen, erbaut durch König Rudolf II. von Burgund. In der dem Erzengel Michael geweihten Kirche fand man bei der Restauration 1954/56 Grundmauern von einer noch älteren, kleineren Kirche mit quadratischem Raum und halbrundem Chorabschluss (und seitlich eingebauter Grabkammer). Außerdem entdeckte man 15 Gräber mit Skeletten, zum Teil aus dem
5. Jahrhundert.

Sagen von einer heilsamen Quelle und die Legende des heiligen Beatus verweisen schon früh auf den bedeutenden Wallfahrtsort, dessen älteste Mauerreste aus keltischer Zeit stammen sollen.

Urkundlich wird die Kirche zum ersten Mal 1228 erwähnt und 1460 in der "Strättliger Chronik" ausführlich beschrieben als "Kirchlein St. Michael im Paradies am Wendelsee". An der gotischen Holzdecke befindet sich (über der Orgel) gut sichtbar eine Teufelsfratze zur Erinnerung an eine Beatuslegende. Beachtenswerte Objekte sind: der Taufstein von 1446 mit Stifterwappen von Bubenberg, sowie die Unser Vater -Scheibe (1563) im mittleren Chorfenster, die drei Wappenscheiben von Erlach, die barocke Kanzel, das Lesepult (1676), der handgefertigte Kelch beim Abendmahl und die Orgel aus dem Jahre 1948.

Kirche Einigen
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Strättliger Chronik