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| Chlummler
Umzüge
Die Bräuche im ersten Jahresviertel (ohne Neujahr und Zweitjänner)
werden mehrheitlich
durch den Winter beeinflusst. Das Jahr beginnt mit sechs "Chlummler"-Umzügen
von Schulkindern. |
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Mehr
informationen auf der
Seite Zweite Jänner |
| Fastnachs-Anlässe
Vermehrt
finden auch Fastnachts-Anlässe und |
| Frühjahrs-Konzerte/Theater
Konzert-/Theaterabende
(Frühjahreskonzerte) statt. |
| Skilager
und Skirennen
Einer
besonderen Tradition folgt das CH-Jugendskilager in der Lenk. Besonders
beliebt sind in dieser Jahrsszeit die Skirennen, so finden 13 Schülerskirennen,
5 Kostüm-Plausch-Skirennen, drei "Horeschlitten"-Rennen
(z.T. mit Masken) statt.
Höhepunkt der Rennsaison sind die internationalen Rennen: Das Lauberhornrennen
in Wengen, das Inferno-Rennen in Mürren, der Weltcup-Riesenslalom
in Adelboden
und das Rinderberg-Derby. |
| Pelzfellmarkt
in Thun
In
Thun findet im Februar der traditionelle Pelzfellmarkt mit Trophäenschau
statt.
Für alle Jäger und "zugewandten Orte" ein absolutes
Muss! An diesem Tage ist die
Stadt fest in der Hand der "Grünröcke". |
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"Chläpperlen" in Schattenhalb:
In
der Gemeinde Schattenhalb im Haslital ist im März für die Schulkinder
"chläpperlen" angesagt. Vom 1. März weg wird auf dem
Schulweg und oft auch
anderswo "chläpperlet". Einmal pro Woche ziehen auch die
Väter von
19.00 bis 20.30 Uhr mit den Kindern zusammen durchs Dorf. Mit diesem Brauch
verjagt man die Geister des Winters, sie sollen dem Frühling Platz
machen. |
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| Die
verwendeten Instrumente sind aus Holz geschnittene Brettchen. Am besten
geeignet ist Esche oder Buche. An der Dicke der Chläpperli variert
auch der Ton.
Je dünner das Holz, desto höher der Ton. Die Handhabung in einer
Hand ist nicht
gerade leicht und will fleissig geübt sein. Mit viel Geschick lassen
die Kinder die
beiden Hölzer im gemeinsamen Rhytmus gegeneinander klappern. Vorgabe
ist der "Trychelmarsch", den man sonst nur im Rahmen der "Ubersitz"-Umzüge
in der Altjahreswoche hört. Einst war das "Chläpperlen"
nur den Buben vorbehalten;
seit einigen Jahren dürfen auch die Mädchen mitmachen..! |
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In
Reichenbach im Kandertal gehört im Februar der "Spinnet"
der Trachtengruppe
zu den Bräuchen mit grosser Beliebtheit. Nachmittags treffen sich
die
Frauen zum gemütlichen Zusammensein mit Tänzen, Liedern der
Trachtengruppe
und früher auch zum Spinnen. Am Abend treffen dann die "Haspler"
ein, mit
welchen ein gemeinsames Z'Nacht mit Hamme eingenommen wird.
Nach dem offiziellen Abendprogramm mit Tänzen und Liedern spielt
die Musik
bis weit in die Nacht hinen zum Tanze auf. Bemerkenswert ist die Tatsache,
dass bis 22.00 Uhr ausschliesslich Damenwahl angesagt ist..! |
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"Tannefuer"
in Hilterfingen
Dieser Frühlingsbrauch findet nur alle 4 Jahre im März statt.
Die Burgergemeinde
stiftet den ledigen Bürgern und Bürgerinnen von Hilterfingen
eine Tanne
(heute sind es 3-4 Bäume). Aus deren Erlös (Versteigerung) darf
die Jungmannschaft
Freundinnen und die übrigen ledigen jungen Frauen zu einem Tanzfest
mit
Speis und Trank einladen.. |
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Auf
dem Schneckbühl werden die Bäume auf
Langholzwagen verladen und festlich bekränzt. |
In
Begleitung der kostümierten Burschen,
angeführt von einem Bär und Musikanten,
geht die Fuhre durchs Dorf |
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Die
Tannefuer-Musik wird jeweils zu diesem Anlass neu zusammengestellt.
Die Masken und Sujets im Umzug wechseln (ausgenommen Bär) auch. |
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| Für
einige Teilnehmer endet dieser Anlass jeweils erst im "Morgengrauen"
des nächsten Tages... |
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Einem
alten Brauch entspricht auch das Läuten der Kirchenglocken in Frutigen
am"Bure-Sunntig": Jeden Donnerstag um 08.00 und 10.00 kündigen
die Glocken
den sogenannten "Bure-Sunntig" an. Früher war es Brauch,
dass die Bauern
aus Frutigen und Umgebung sich am Donnerstag zum Handel,
zum "dorfen" oder
zu einem Jass im Wirtshaus trafen. Wie viele Bauern sich heute noch vom
Geläute
ins Dorf locken lassen, ist leider nicht bekannt...! |
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